Dein Körper vergisst nichts – und genau das könnte Dich gerade erschöpfen
- Sabrina Kubitschko
- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 13 Stunden
Vielleicht kennst Du das…
Du bist müde, obwohl Du eigentlich genug geschlafen hast.
Du fühlst Dich unruhig, leicht gereizt…
Oder irgendwie blockiert, ohne genau sagen zu können, warum.
Und ein Teil von Dir denkt vielleicht:
„Ich müsste mich einfach mehr zusammenreißen…“
Oder:
„Ich brauche einfach mal richtig Urlaub…“
Aber was, wenn das gar nicht der Punkt ist?
Was, wenn Dein Körper gerade etwas ganz anderes versucht?
Etwas, das Du bisher einfach nur falsch eingeordnet hast.
Dein Körper speichert mehr, als Du denkst
Die meisten schauen bei Erschöpfung auf Dinge wie:
mehr Bewegung
bessere Ernährung
weniger Stress
Alles sinnvoll.
Aber kaum jemand schaut dorthin, wo es oft wirklich beginnt:
In Deinen Körper selbst.
Denn Dein Körper hat ein Gedächtnis.
Nicht im Kopf.
Sondern im Nervensystem.
Jede Erfahrung.
Jede Emotion.
Jeder Moment, in dem Du Dich angespannt hast…und nicht loslassen konntest.
All das bleibt gespeichert.
Und genau hier beginnt das eigentliche Problem
Am Anfang ist dieses System genial.
Es hilft Dir, Dinge zu lernen.
Dich anzupassen.
Stärker zu werden.
Dein Körper merkt sich sogar:
wie sich Leichtigkeit anfühlt
wie sich Freiheit anfühlt
wie sich ein wirklich guter Moment in Dir ausbreitet
Aber…der Alltag bringt noch etwas anderes mit.
Dauerstress.
Unausgesprochene Gefühle.
Zu viel Input.
Zu wenig echte Pausen.
Und das sammelt sich.
Still. Unbemerkt. Tag für Tag.
Bis Dein System irgendwann nicht mehr unterscheidet zwischen:
„Das passiert gerade“ und „Das trage ich schon viel zu lange mit mir herum“
Was Du dann spürst, ist kein Zufall
Dieses schwere Gefühl im Körper.
Diese unterschwellige Anspannung.
Dieses „Ich kann gerade irgendwie nicht richtig abschalten“
Das ist kein Zeichen von Schwäche.
Das ist ein überfülltes System.
Ein Körper, der nie wirklich die Chance hatte, loszulassen.
Und nein – Du musst das nicht „wegdenken“
Viele versuchen genau das.
Mehr Disziplin.
Mehr Kontrolle.
Noch mehr „Ich müsste eigentlich…“
Aber Dein Körper funktioniert nicht über Druck.
Sondern über Bewegung.
Über Entladung.
Über das, was natürlicherweise Spannung abbaut.
Der Punkt, den die meisten unterschätzen
Du musst dafür nicht stundenlang meditieren.
Nicht in ein teures Retreat fahren.
Und auch kein kompliziertes Programm lernen.
Dein Körper weiß längst, wie das geht.
Du hast nur verlernt, ihm zuzuhören.
Ein einfacher Einstieg (der oft belächelt wird – aber wirkt)
Nimm einen Federballschläger.
Ja, wirklich.
Und spiel ein paar Minuten.
Ohne Ziel. Ohne Leistung. Ohne „Ich muss das richtig machen“
Einfach dieses Hin und Her.
Bewegung. Reaktion. Leichtigkeit.
Währenddessen passiert im Hintergrund etwas Entscheidendes:
Dein Nervensystem beginnt über die Hand-Augen-Koordination, Spannung abzubauen.
Deine Atmung wird freier.
Dein Körper schaltet langsam zurück.
Nicht, weil Du ihn zwingst.
Sondern weil Du ihm endlich wieder Raum gibst.
Und jetzt kommt der wichtige Teil
Das hier ist kein „netter Tipp“.
Das ist der Unterschied zwischen:
weiter funktionieren oder beginnen, wirklich zu entlasten.
Du kannst das lesen…verstehen…und wieder weitermachen wie bisher.
Oder Du nimmst Dir heute ein paar Minuten.
Nicht nachdenkend.
Einfach anfangen.
Wenn Du merkst, da steckt mehr dahinter…
…als nur „ein bisschen Stress“
Dann lohnt es sich, tiefer zu gehen.
In meinem Leitfaden zur Regulation des sensomotorischen Speichers (so nennt sich das Ganze) zeige ich Dir einfache, gezielte Wege, wie Du Deinen Körper Schritt für Schritt in Deinem Alltag entlastest – ohne Druck, ohne Überforderung.
Sodass Du nicht mehr nur funktionierst…sondern Dich wieder leichter, klarer und lebendiger fühlst.
PS: Du wirst auf die Seite des Therapiemarktplatzes geleitet. Lass Dich davon nicht irritieren. Die Übungen richten sich an alle Menschen, die ihren sensomotorischen Speicher entladen wollen.


